Die Rolle der Unternehmerin – ein ständiges Verbiegen oder ICHgerecht?

Als Unternehmerin, als Unternehmer natürlich auch, gibt es Dinge, die dieser Job einfach mit sich bringt und damit für uns alle gleichermaßen zu tun sind. Das fordert uns gewisse Fertigkeiten ab. Auch erfordert Unternehmerin sein, dass wir verschiedene Rollen bedienen und idealerweise auch flexibel darin agieren können. Diese Rollen wiederum erfordern Fähigkeiten und das, ohne sich einen feuchten Kehricht darum zu scheren, ob das etwas für uns ist.

Als ich mich vor über 17 Jahren selbstständig gemacht habe, war das ein regelrechter Turbo für meine Persönlichkeitsentwicklung.

Willst du dich persönlich weiterentwickeln, mach dich selbstständig.
Es ist ein regelrechter Booster für Wachstum und Entwicklung.

Das ICHgerechte Unternehmen

Selbstständigkeit schenkt uns vieles und fordert uns gleichzeitig manches ab. Genau darum finde ich es wichtig, bei all den Anforderungen von außen auch bei sich, bei dem eigenen Stil, dem eigenen so sein zu bleiben. Wir können uns nicht verbiegen und damit langfristig erfolgreich sein – dieser Kraftakt ist nicht dauerhaft zu leisten. Zumindest nicht ohne einen hohen Preis dafür zu zahlen.

Mein Ansatz dafür ist das ICHgerechte Unternehmen. Das eigene Unternehmen und die damit gestellten Anforderungen, so zu managen wie es uns als Mensch entspricht. Erst wenn wir sein können, wie wir sind, steht uns unsere ganze Kraft zur Verfügung.

Was das für uns als Unternehmer:in heißt:

Konkret bedeutet das, ich kenne mich, und zwar mit allem Drum und Dran. Ich kenne meine Werte, meine Stärken und meine Schwächen. Ich weiß, wie es laufen muss, damit ich die Dinge geregelt kriege und ich bin mir ebenso meiner Energiefresser bewusst.

Und dann wären da noch die Königsdisziplin: Der Umgang mit Anderen und dem Thema Führung. Wie gelingt funktionierender Kontakt, ohne mich verbiegen zu müssen. Wie kann ich authentisch sein und bleiben und auch Anderen das zu zugestehen.

Aus Brittas Nähkästchen

Als ich mich selbstständig gemacht habe, 2003, habe ich nicht freiwillig mit mehr als 3 Menschen gesprochen. Ehrlich gesagt, es wurde schon stressig ab zwei Personen. Mit fremden Menschen sprechen, nee das musste jetzt auch nicht unbedingt sein. Dabei war ich schon immer ganz gut im Reden und andere Menschen erreichen, ich hatte da nur einfach keine Lust zu. Ich erinnere mich wie gestern an meine erste „Visitenkartenparty“. Man war ich nervös. Keine Ahnung wie oft ich vor der Tür hin und her getigert bin, bis ich endlich reingegangen bin.

Ich verdanke es wohl meinem „Das-wollen-wir-ja-mal-sehen-Gen“ dass ich es am Ende doch getan habe. Es war prima, tat gar nicht weh und gebohrt wurde auch nicht. Dass ich nur wenige Wochen später, unter durchstehen allergrößter Todesängste, mein erstes Seminar geben würde, da hätte ich an dem Abend noch jede Wette dagegengehalten.

Charakter oder nur unbekannt?

Habe ich mich verbogen, um diese Rolle erfüllen zu können? Nein! Viel mehr hat etwas in mir erkannt, wo ich mir nur selbst im Weg stehe, obwohl es genau mein Ding sein könnte. Heute bezeichne ich mich gerne liebevoll als introvertierte Rampensau. Ich liebe meine Rolle als Trainerin und bin genauso gerne stille Beobachterin.

Als einerseits kreativ und am liebsten andersdenkender Kopf und doch ohne Struktur irrewerdende Wundertüte, ist es auch nicht immer leicht. Da kommt niemand und sagt, jetzt mach dieses, danach jenes. Da braucht es schon einiges, um die eigenen Abläufe zu finden, um nicht in der Vielzahl der Möglichkeiten unterzugehen.

Charakterstärken bewusst und zielgerichtet einsetzen

ICHgerechtes Unternehmertum meint zu erkennen, wo wir uns selbst blockieren. Herauszufinden ob das wirklich nicht unser Ding ist, oder uns am Ende nur die olle Angst blockiert.

Es meint auch das Wissen, um unsere Art zu sein. Nur wenn wir unsere Muster kennen, können wir bewusst für passende Rahmenbedingungen sorgen, die die Basis für Selbstwirksamkeit sind. Manchmal müssen wir dafür nur gewohnte Abläufe verändern, um plötzlich etwas geregelt zu kriegen, was vorher unmöglich schien.

ICHgerecht umfasst das Begreifen unserer Kernkompetenzen. Zu wissen was uns gemäß ist und die Dinge zu kennen, die wir besser Andere machen lassen, wenn wir unsere Zeit sinnvoll nutzen wollen.

Und das ständige Auf und Ab dem man als Selbstständige auch kaum entgehen kann. Mal hat man viel zu tun, dann wieder wenig. Stress, Sorgen, Herausforderungen, da hilft es die eigenen Muster gut zu kennen, um halbwegs gut durch manchmal stürmische Gewässer zu kommen.

Erkenne dich selbst und lass die Unternehmerin von der Leine, die du längst bist!

Es sind meist nur klebrige Gewohnheiten und Haben-Wir-Schon-Immer-So-Gemacht-Muster, die uns am Vorankommen hindern.

Wie ICHgerecht führst du dein Unternehmen bereits und wie ist es dir gelungen?
Oder ist es viel mehr so, dass du glaubst, weil du so und so bist, seien gewisse Dinge für dich einfach nicht drin? Das wäre schade. Mein Tipp für solche Momente: Versuch die Perspektive zu wechseln, was ist gut an der vermeintlichen Schwäche, was kannst du dafür besonders gut und wie kannst du mit DEINEN Stärken dein Ziel erreichen? Lass uns gerne drüber reden.

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Britta Ludwig
Coaching | Training | Visualisierung

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